Hass auf den Westen

„Der Hass auf den Westen wächst. Schuld daran sei unter anderem die gegenwärtige »kannibalistische Weltordnung des globalisierten Finanzkapitals«, die Hunger und Elend produziere, sagte Jean Ziegler bei der Vorstellung seines neuen Buches am Donnerstag (10. Sept.) in Berlin.“ Ich habe dieses Zitat als erster Satz dieses Aufsatzes gewählt, weil es meine Zustimmung sofort nach dem Lesen bekommen hat. Und folgend möchte ich behaupten, dass es ein schönes Wort gibt, das heutzutage die ganze Situation der Welt beschreibt, und zwar: Das Geld. Wie ABBA singt: „Money Money Money“. Geld regiert die Welt. Das ist die Vergangenheit, Gegenwart und höchstwahrscheinlich die Zukunft. Aber über alles von Anfang an.
Erstens, was versteht man unter dem Begriff „Die Westen“? Wenn man über die Kultur und Politik spricht, versteht man das als der Teil Europas und Nord-Amerikas, in dem die Aufklärung, Reformation und verschiedene Revolutionen den größten Einfluss ausgeübt hat. Da steht das Kerneuropa (z.B. England, Deutschland, Frankreich) und die USA. Zweitens, was ist die so genannte „Dritte Welt“? Zu diesem Begriff gehören die wirtschaftlich unterentwickelten Staaten in Asien, Afrika und Lateinamerika. Fast alle waren einmal Kolonien Europas.
Zu diesen Ländern gehört heutzutage ca. 76 Prozent der Weltbevölkerung. Ungeachtet dessen, ist die Situation sehr schwierig. Seit der Zeit, als die Dritte Welt keine wirtschaftliche Unterstützung von den Osten und den Westen mehr bekommt, wird die internationalen Beziehungen immer komplizierter. Aber man kann auch eine Ausnahme erwähnen: Das ist Kuba. Bis zum Jahr 1959 herrschte hier der Terror und die Diktatur von Fulgencio Batista. Es ist selbstverständlich, dass damals die Zeit in Kuba kein Paradies war. Alles hat sich nach dem Aufstand 1959 verändert. Dann ist Fidel Castro an die Macht gekommen. „Kuba war ein Entwicklungsland, und die Menschen haben dort heute eine Lebenserwartung wie in der Schweiz, und es gibt doppelt so viele Universitätsstudenten. Der Hunger und die Epidemien sind besiegt.“, so Jean Ziegler. Das zeigt, dass das Leben in Kuba bestimmt besser ist.
Nicht nur in wirtschaftlich schwachen, sondern auch in wirtschaftlich starken Staaten herrscht die Korruption. Und die lässt sich nicht bekämpfen. Jeder will besser leben und das ist normal. Jeder will die Macht haben, deshalb wird das nie sterben. Wenn man korrupte Menschen findet (meistens in der politischen Ebene), entsteht ein Skandal. Nur wenn die Sicherheitskontrolle oder Sozialversicherungsanstalten das nicht bemerken, sieht es so aus, als wäre keine Korruption. Aber ich bin sicher, dass sie überall herrscht. Z.B. wenn ein Unternehmen aus Westen sein Geschäft in Russland gründen will, soll es sehr vorsichtig sein, weil hier Korruption stark blühend ist. Spricht man über Japan, so ist es zu sagen, dass die Japaner starkes Ehrgefühl haben, Japan lieben und nicht sehr begeistert sind, wenn ausländische Unternehmen nach diesem Land kommen wollen. Es ist aber bekannt, dass es einen Korruptionsskandal in der Regierung gab. Und wie die weltweite Bewertungstabelle zeigt, nimmt Japan den 19. Platz. Keine Ausnahme ist auch China. Hier ist das Problem der Korruption schon ganz alt. Die kommunistische Partei Chinas began gegen die Korruption zu kämpfen, weil sie neue Gesetze verwirklichen nicht lässt. Nun gehen wir nach Westen, direkt nach Italien. Hier hat die Korruption ihr eigenes Name: Mafia. Unterschied zwischen der Mafia und der Korruption ist ganz klein. Die Gründe sind gleich. Nur Italiener haben eine „schöne Tradition“, während der Drohung einen Tierkopf zu „schenken“. Die Korruption ist überall, die Richtung macht keinen Unterschied: Osten oder Westen, ganz egal.

Share and Enjoy:
  • Print
  • Digg
  • StumbleUpon
  • del.icio.us
  • Facebook
  • Yahoo! Buzz
  • Twitter
  • Google Bookmarks
  • Live
  • RSS
  • Technorati
This entry was posted in Deutsch. Bookmark the permalink.

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *

*

You may use these HTML tags and attributes: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>