Wenn man den Titel ließt, entstehen im Kopf viele Assoziationen (Lebenskrise, Familienkrise, Alterskrise usw.). Aber vor allem die wirtschaftliche Krise. Diesmal möchte ich nicht nur über diese, sondern auch überhaupt über die Stimmung der Bürger Litauens sprechen.
Hier ist Litauen, es regnet hier, wäre die wortwörtliche Übersetzung des litauischen Sprichwortes (čia Lietuva – čia lietus lyja). So sagt man oft, wenn man über die lächelnlosen Gesichter Litauer spricht. Aber kann das Regen der Grund der Stimmung sein? Wenn ja, dann wie sollten sich die Engländer fühlen (es regnet dort ziemlich oft, häufiger als hier)? Wenn das Antwort lautet Nein, dann muss man nachdenken und eine andere Erklärung finden. Ich glaube, dass ich sie schon gefunden habe und jetzt werde ich meine eigene Version mitteilen.
Die Politik. Was der Begriff Politik heißt, sollte man besser im Wörterbuch nachschlagen, als einen Politiker zu fragen. Die Menschen, die immer wieder an die Macht kommen, sich als unsere Regierung nennt und ständig neue Vorstellungen uns spielen, könnte man auf keinen Fall als Politiker nennen. Es gibt einen Grund, warum ich so skeptisch bin. Andrius Navickas hat ganz genau gesagt, dass das politische Leben heutzutage aus den Alltagskonflikten der Politiker besteht. Besonders für unsere Presse ist es wichtig zu wissen, mit wem welcher Politiker schläft, wie viele Kinder er hat, wie viele nicht aus seiner Ehe sind usw. Natürlich sollte die Bürger einiges aus dem Leben der Politiker wissen, aber man sollte nur das wissen, was die Politik als ein Amt betrifft. Falls mein Wort die Macht hätte, gäbe ich für die Politiker einige Ratschläge. Erstens, den Begriff Politik klären und sich als echte Politiker benehmen. Zweitens, die Kurse über das etische Verhalten machen. Und nach diesem Satz sollte für jeden ein Bild von A. Valinskas und von seinem politisch etischen Begriff Boba entstehen. Das Thema über A. Valinskas fortsetzend sollte man das Wichtigste sagen: Wenn man zur Politik gehen will, sollte man zuerst das Studium der Politologie beenden (oder mindestens es anfangen!). Das gilt nicht nur für eine Person unserer Regierung.
Die meisten Bürger klagen über die politische Lage Litauens. Man ärgert sich, dass die Politiker überhaupt nichts für das Gute der Bürger machen, dass sie nur in ihrem Sessel sitzen und sich blöd streiten. Darauf hat unsere Regierung reagiert und so hat sie begonnen, neue Gesetze zu verabschieden. Jetzt können wir ironisch lächeln und klatschen. Sie haben gezeigt wie man arbeitet muss: Jetzt soll die ganze Litauen geheimnisvoll entstandene Steuern zahlen, um die Schulden des Staats zu vermindern. Die Regierung hat ein Geschenk auch für Kinder geschenkt: Man darf sie körperlich bestrafen und das wird keine Straftat sein. Überall müssen die Grenzen sein. Es wäre keine Überraschung, falls in einigen Wochen die Krankenhäuser voll von Kindern sein würden. Nach solchen Perlen unserer Politiker entsteht die Furcht zu protestieren. Ist es die Rache an den Bürgern?










